von kostja » 30.05.2012, 22:07
Der Betreuer war mir bei Fragen bisher nicht sehr hilfreich, da er auf unsichere Fragen von mir mit Gegenfragen reagiert bzw. sich an Kleinigkeiten, die ich dann nicht sehe, aufhängt, auch wenn es in die richtige Richtung geht. Ich fühle mich durch die vorherigen Veranstaltungen nicht ausreichend vorbereitet für seine Erwartungen. Aber gut, ein anderes Thema.
Das Netz scheint symmetrisch zu sein, zumindest waren die Leiter-Leiter-Spannungen der Maschine am starren Netz (Referenz) ohne Umrichter alle drei bei 400 V. Ein unsymmetrisches Netz würde doch sicher nicht zu so schönen kreisförmigen Drehfeldern führen, die ich oszilloskopiert habe, oder?
Weiss nur nicht, was ich jetzt wegen den Formfaktoren unter 1 machen soll. Hab schon beim Hersteller des Umrichters angerufen, den Betreuer gefragt und meine Laborpartner können mir auch nicht weiterhelfen.
Eine andere Frage: Wenn ich am gleichen Umrichter (sinPWM digital) die Frequenz von 50 Hz auf 47 Hz senke, warum ist der Strangstrom dann nicht mehr so schön sinusförmig? Die Zahl der Digitalisierungsfehler steigt dann deutlich.
Kurze Erläuterung zu sinPWM: Drei Referenzenspannungen werden von einer höherfrequenten Dreieckspannung überlagert und in den Schnittpunkten schalten die Halbleiter vom WR. Meine Vermutung wäre jetzt, dass das Schaltmuster sich nicht ändert, also ich setze die Frequenz auf 47 Hz herab, aber die Frequenz der Dreieckspannung bleibt unverändert.
Bei einer Erhöhung der Frequenz auf 55 Hz bleibt der Motorstrangstrom schön sinusförmig wie bei 50 Hz, wobei es auch hier mehr Digitalisierungsfehler gibt.